Planungsstand für unsere Gebäude

Dankbar schauen wir zurück auf das Gemeindeforum am 12.Mai 2016 im Paul- Gerhardt-Haus, wo hinsichtlich der Gebäudekonzeption der Kirchengemeinde die Informationen und mögliche Konsequenzen vorgestellt wurden. Interesse und Aufmerksamkeit waren hoch und viele Rückmeldungen ermutigen uns, als Kirchengemeinderat zügig Entscheidungen zu treffen und weiter zu planen. Auf seinem Klausurwochenende erstellte der Kirchengemeinderat einen Zeitplan für das weitere Vorgehen – diesen stellen wir ihnen hiermit vor. Sie können hier auf der Homepage und in den folgenden Gemeindebriefen die weitere Entwicklung verfolgen können.

Letzte Aktualisierung: Februar 2020

Zukünftig wird die Kirchengemeinde drei Standorte als Schwerpunkte haben:

  1. Direkt bei der Lutherkirche / Cannstatter Straße sollen neue Räumlichkeiten der Kirchengemeinde erstellt werden.
    Ziel: Die Gemeindearbeit zusammen zu  führen, die im Paul-Gerhardt-Haus und im Melanchthonzentrum untergebracht sind.  Auch wird durch die unmittelbare Kombination mit der Lutherkirche Neues möglich.

  2. Pauluskirche samt Gemeindearbeit und Kooperationen im Stadtteil-und- Familienzentrum (SFZ).

  3. Johannes-Brenz-Gemeindezentrum im Lindle

Zum Pfarrhaus / Wohnhaus Albert-Schweitzer-Str. / Esslinger Straße

Ziel: Die Möglichkeiten eines Verkaufs oder einer Renovierung und Vermietung sollten bis Jahresende 2016 recherchiert und zur Entscheidung geführt werden. Die Umsetzung ist angestrebt bis Ende 2017.

Stand (Mai 2019): Der Kirchengemeinderat hat im Januar 2017 beschlossen, das Haus zu behalten und sukzessive zu renovieren und so zu verwalten, dass die Mieteinnahmen mit zur Finanzierung der Gemeindearbeit genutzt werden können. Die Voraussetzung dazu: Das Finanzierungssystem des Bezirks wird von der Bedarfszuweisung auf Budgetierung umgestellt, was seitens des Kirchenbezirks inzwischen bis 2019 angestrebt ist. Eine Wohnung wurde 2017 renoviert und wieder neu vermietet.

Die Erdgeschosswohnung ist renoviert und seit September 2018 an die ungarische Pfarrersfamilie vermietet, die bis Sommer 2019 zusammen mit Pfarrer Gémes Aufgaben in der ungarischen Gemeinde (Stuttgart und Heilbronn) hat. Die Pfarrwohnung und das Büro werden zurzeit renoviert.

Waldschlössle

(Stand Februar 2020)
Am 22. November 2019 hat der Gemeinderat der Stadt Fellbach mit überwältigender Mehrheit beschlossen, das Waldschlössle zu kaufen. Wir sind sehr froh und dankbar darüber. Unser Dank gilt der Stadtverwaltung, allen voran Frau OB Zull, Herrn 1. Bürgermeister Berner, Frau Maiwald und Herrn Mohrmann von der Schwabenlandhalle-Holding samt MitarbeiterInnen, die mit immensem Einsatz ein ausgesprochen gutes und tragfähiges Konzept erstellt haben und so den Gemeinderat von einer städtischen Waldschlössle-Lösung überzeugen konnten. Ein großer Dank auch an unseren Vertragsausschuss: Kirchenpfleger Kemna, Kirchengemeinderat Deifel, Herr Bihler und Vorständin Bosch, unterstützt durch Rechtsanwalt Dr. Scholl und die Waldheimfachleute Ex-Kirchengemeinderat Franz und Diakon Schmauder. Ihr Engagement war und ist bewundernswert: Sichtung vieler Bewerbungen, Vor-Ort-Termine, viele Sitzungen, oft kurzfristig …

Die letzten Vertragsdetails werden noch von Dr. Scholl mit der Stadt ausgehandelt. Dann erfolgt die Unterzeichnung des Kaufvertrags. Wir hoffen und wünschen, dass die Instandsetzung so schnell geschehen kann, dass das Waldheim 2021 wieder auf dem Kappelberg stattfinden kann.

Coronabedingt hat sich die Unterzeichnung des Kaufvertrags verzögert. Die Unterzeichnung wird in Bälde erfolgen. Wir hoffen und wünschen, dass die Instandsetzung so schnell geschehen kann, dass das Waldheim 2022 wieder auf dem Kappelberg stattfinden kann.

Verwaltungsgebäude Seestraße 4

Stand: Inzwischen wurde die neue Telefonanlage eingebaut und die Verkabelung erneuert. Nach massiven Problemen mit dem Server (Ausfall von Server, Festplatten, Ausfall gesicherter Daten), der den Mitarbeitenden in Gemeindebüro und Kirchenpflege monatelang die Arbeit sehr erschwerte, funktioniert seit Oktober 2018 alles wieder.

Paul-Gerhardt-Haus (PGH) und Melanchthonhaus neben der Lutherkirche

Die Kirchengemeinde wird mittlerweile für die Planung dieser Projekte PGH und Melanchthonhaus an der Lutherkirche vom Oberkirchenrat (OKR) unterstützt. Er hat Fa. Citiplan, Herrn Reuß, für eine Machbarkeitsstudie beauftragt. Diese wurde in der Oktobersitzung dem Kirchengemeinderat vorgestellt und für gut befunden. Inzwischen wurde sie der Stadt Fellbach vorgestellt, um diese Überlegungen in die Planungen der Stadt für das Areal Rathaus-Lutherkirche-Stadtbahn einzuspeisen.

Lutherkirche

Ziel: flexibler Kirchenraum

Stand (Februar 2020): Bisher gab es Überlegungen, unter der Orgelempore die Bänke durch Stühle zu ersetzen. Die Nutzung wäre dann möglich gewesen für Posaunenchor, Kirchencafé, als Andachtsraum, für Kleingruppen, Gottesdienst für Kleine Leute und vieles mehr. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass sich nicht realisierbar ist. Wegen Nichtbeführwortung des Oberkirchenrats und dem enorm hohen Kostenaufwand für die Versetzung des Mesnerpults ist das Raumkonzept nicht zu verwirklichen.
Neue Überlegungen betreffen den Ausbau der Kirchenbänke unter der seitlichen Empore (Kinderkirchplätze). Die Nutzung wäre großteils wie oben angesprochen möglich. Frau Grupp vom Oberkirchenrat hat Ende Oktober 2017 vor Ort das Anliegen geprüft.
Ergebnis: Die Maßnahme ist wünschenswert, aber nicht notwendig. Das bedeutet, dass sie durchgeführt werden darf, aber voraussichtlich keine Zuschüsse zu erwarten sind. Beim Turmeingang unter den Emporen wäre der Einbau eines Eltern-Kind-Raumes möglich, wofür Zuschüsse zu erhalten sind. Der Parochieausschuss Lutherkirche wird weiter beraten.

Inzwischen hat der Parochieausschuss Lutherkirche für sich geklärt, dass Veränderungen mit Entfernung von Bänken nur im Bereich des Turmeingangs unter den Emporen stattfinden sollen.
Dazu gehören Entfernung der Bänke bis Ende der Empore , Erweiterung der Fußbodenheizung und Kauf von Stühlen. Zudem ist der zusätzlich gewonnene Raum nutzbar für Kirchencafé, Kinderwagen, Rollatoren. Der Parochieausschuss hat eine Besichtigungsfahrt zu verschiedenen Kirchen mit Eltern-Kind-Räumen unternommen. Für den Einbau eines Eltern-Kind-Raumes, der auch für Veranstaltungen unter der Woche genutzt werden kann, ist der jetzige Kinderkirchplatz oder die eine Hälfte der Fläche unter der Empore am Turmeingang in Überlegung. Dieser Raum soll es jungen Familien ermöglichen, Gottesdienst mitzufeiern und gleichzeitig ihre Kinder spielen zu lassen. Interessierte können nach Gottesdiensten dazu Näheres zu den Überlegungen erfahren.

Der Umbau in der Lutherkirche wird Mitte Januar bis März 2021 durchgeführt. Er schafft neue Räume für Kirchencafé, Kinderspielfläche, Veranstaltungen unter der Woche, Feierabendmahl und vieles mehr.

Gartenstraße 62

Zum Erbe Volzer, ein Vermächtnis für den Erhalt des Kirchengebäudes Lutherkirche, gehört das Wohnhaus Gartenstraße 62. Der Kirchengemeinderat und Nachlassverwalter Rieger haben beschlossen, das in die Jahre gekommene Haus zu sanieren. Dies wird aus dem Nachlass finanziert.

Seit August 2019 sind alle Mieter ausgezogen. Die Architektenbeauftragung ist erfolgt. Zurzeit werden Angebote eingeholt. Bauausschuss und Nachlassverwalter werden die Sanierung begleiten. Wir hoffen auf einen Abschluss der Arbeiten im Frühsommer 2020. Die Mieteinnahmen fließen dann wieder in den Nachlass.

Anfang Juni 2020 haben wir vom Oberkirchenrat die Baufreigabe erhalten. Da die Gewerke vergeben sind, können wir jetzt mit den Renovierungsarbeiten beginnen.

Gemeindezentrum Johannes-Brenz

Ziel: Das Johannes-Brenz-Gemeindezentrum soll langfristig gehalten werden.
Die Eigennutzung soll erhöht werden durch z.B. Bündelung der Gemeindeaktivitäten „im Grünen“ / Sondergottesdienste/ Jugendgottesdienste/ Familienangebote. Auch wird angestrebt, die Anzahl der Vermietungen zu erhöhen. Ein Ausschuss „Zukunft Johannes-Brenz“ klärt dafür die grundlegenden Voraussetzungen.

Stand (Februar 2019): Der Ausschuss hat seine Arbeit Anfang Februar 2017 begonnen. Die Trennwand im Saal wurde erneuert. Geplant ist eine Erneuerung des Vordaches, außerdem die Anschaffung einer Leinwand zur Verbesserung der Infrastruktur. Seit vier Jahren ist der Erntebittgottesdienst im Lindle angesiedelt, seit Februar 2018 wird in Johannes-Brenz immer am 2. Sonntag im Monat der neueingeführte Gottesdienst von Kirchengemeinde und CVJM gefeiert. Name: „ Drei G“ (Glaube, Gemeinschaft, Gebet).

Seit Mitte 2018 nutzen die Kimbanguisten zwei Mal im Monat sonntags das Gemeindezentrum als Gottesdienstort. Außerdem hat sich die Anzahl der Vermietungen erhöht.

Pauluskirche

Ziel: Erneuerung von Heizung, Lautsprecheranlage, Toiletten, Seitenschiff-Nutzung und kurzfristig Dachsanierung

Stand (Juni 2020): Der Kirchengemeinderat hat im November 2016 den Finanzierungsplan in Höhe von 276.000 € beschlossen und eine Genehmigung des Finanzierungsplans und die Architektenbeauftragung beim Oberkirchenrat (OKR) beantragt.
Inzwischen ist die Beauftragung des Architekturbüros Treide erfolgt. Architekt Treide hat die Kirche besichtigt und erste Abklärungen vorgenommen. Das Denkmalamt war ebenfalls schon vor Ort.
Die Lautsprecheranlage wurde mittlerweile erworben und an das alte Stromnetz angeschlossen. Im Zuge der Umbaumaßnahmen werden dann auch die Leitungen erneuert.
Nach der Einreichung der zweiten Kostenschätzung in Höhe von 350.000 € durch das Architekturbüro wurde der zweite Finanzierungsplan im September 2017 im KGR beschlossen und vom Oberkirchenrat im Dezember 2017 genehmigt. Die Lautsprecheranlage wurde erworben und an das alte Stromnetz angeschlossen, die während der Umbaumaßnahmen ebenfalls erneuert werden.

Die seit 2018 andauernde Innenrenovierung der Pauluskirche wurde im Frühsommer 2019 erfolgreich mit einem Festgottesdienst und Stehempfang abgeschlossen. Seither laufen die Vorbereitungen für die Dachsanierung. Die Vergabe der Gewerke ist im Januar 2020 erfolgt. Voraussichtlich wird im Frühjahr gebaut, sodass wir uns bald auf ein wieder sturmsicheres Dach freuen können.

Seit Frühsommer 2019 laufen die Vorbereitungen für die Dachsanierung. Die Vergabe der Gewerke ist im Januar 2020 erfolgt. Bei Erstellung eines Umweltgutachtens ergab sich der Verdacht auf eine Wochenstube von streng geschützten grauen Langohrfledermäusen. Dies hat bedingt, dass die Bauarbeiten nicht gestattet wurden und wir eine Sondergenehmigung beim Regierungspräsidium, begleitet mit hohen Untersuchungsauflagen, beantragen mussten. Mittlerweile haben genauere Untersuchungen ergeben, dass keine Wochenstube vorhanden ist. Anfang Juni lag der Antrag auf Baugenehmigung wieder beim Landratsamt

Stadtteil-und Familienzentrum (SFZ) bei der Pauluskirche

Stand (Februar 2020): Am 26. September 2017 hat der Gemeinderat der Stadt die Baufreigabe erteilt. Der Kostenrahmen liegt mittlerweile bei 7,5 Mio, weitere Steigerungen sind möglich.

Seit Frühjahr 2017 war der Christof-Kindergarten provisorisch im Paulusgemeindeheim untergebracht. Er zog im März 2018 in den Neubau um. Die Verträge Stadt/ Kirchengemeinde für den Erbbaupachtvertrag und den gemeinsamen Betrieb des SFZ wurden unterschrieben, die gesamten finanziellen und rechtlichen Pflichten bezüglich Gebäude und Grundstück liegen seit März 2018 bei der Stadt Fellbach.

Seit April 2018 tut sich etwas rund um das alte Paulusgemeindeheim, an dessen Stelle bis Ende 2019 / Anfang 2020 das neue Stadtteil- und Familienzentrum – Projektname „SFZ-Paulus“ – stehen soll.
Zuerst zog der Christof-Kindergarten in das neue Gebäude in der Christofstraße um. Dann wurden die Bäume gefällt, die Sträucher gerodet und die Wertstoffcontainer verschwanden. Unsere Freunde aus Siebenbürgen kamen um Verwertbares abzuholen: Die Gemeindehausheizung wird fortan in Rumänien die Kirche in Luka-Ilencfalva beheizen.
Schließlich musste auch die „letzte Bastion“ geräumt werden, die beiden Garagen an der Eberhardstraße. Anfang Mai begannen die Abbrucharbeiten – zuerst mit dem Abtransport von umweltschädlichem Baumaterial, dann mit dem Abriss. Wenn die Baugrube angelegt ist, kann der Rohbau dann nach den Sommerferien in Angriff genommen werden.

Am 2. Juli 2018 erfolgte die Unterzeichnung der SFZ-Verträge mit Stadt und Evangelischem Verein.
Zur Gestaltung der inhaltlichen Arbeit im SFZ hat der SFZ-Ausschuss der Kirchengemeinde/Parochie Pauluskirche im Juni 2018 seine Arbeit aufgenommen.

Der Rohbau des SFZ ist inziwschen fertiggestellt und wurde mit einem „Tag der offenen Baustelle“ gefeiert. Zur Gestaltung der inhaltlichen Arbeit im SFZ hat der SFZ-Ausschuss der Kirchengemeinde/ Parochie Pauluskirche im Juni 2018 seine Arbeit aufgenommen.

Voraussichtlich Ende 2020 soll nun endliche die Eröffnung des Stadtteil- und Familienzentrums sein.


Eva Bosch,
Pfarrer Eberhard Steinestel,
Pfarrer Pál Gémes