Planungsstand für unsere Gebäude

Dankbar schauen wir zurück auf das Gemeindeforum am 12.Mai 2016 im Paul- Gerhardt-Haus, wo hinsichtlich der Gebäudekonzeption der Kirchengemeinde die Informationen und mögliche Konsequenzen vorgestellt wurden. Interesse und Aufmerksamkeit waren hoch und viele Rückmeldungen ermutigen uns, als Kirchengemeinderat zügig Entscheidungen zu treffen und weiter zu planen. Auf seinem Klausurwochenende erstellte der Kirchengemeinderat einen Zeitplan für das weitere Vorgehen – diesen stellen wir ihnen hiermit vor. Sie können hier auf der Homepage und in den folgenden Gemeindebriefen die weitere Entwicklung verfolgen können.

Letzte Aktualisierung: Mai 2019

Zukünftig wird die Kirchengemeinde drei Standorte als Schwerpunkte haben:

  1. Direkt bei der Lutherkirche / Cannstatter Straße sollen neue Räumlichkeiten der Kirchengemeinde erstellt werden.
    Ziel: Die Gemeindearbeit zusammen zu  führen, die im Paul-Gerhardt-Haus und im Melanchthonzentrum untergebracht sind.  Auch wird durch die unmittelbare Kombination mit der Lutherkirche Neues möglich.

  2. Pauluskirche samt Gemeindearbeit und Kooperationen im Stadtteil-und- Familienzentrum (SFZ).

  3. Johannes-Brenz-Gemeindezentrum im Lindle

Melanchthon-Kirche und -Gemeindezentrum

Ziel: Beide Gebäude sollen als Gebäude der Kirchengemeinde aufgegeben werden.

Stand (August 2019): Im Ausschuss „Zukunft Melanchthon“ wurden diverse Optionen geprüft.

Ergebnis: Eine Umnutzung der Melanchthonkirche ist nicht möglich, da sie eine sogenannte Zeltkirche aus Beton ist. Bei Umnutzung müssten diverse Bauauflagen auch in Bezug auf energetische Sanierung erfüllt werden, die einen kompletten Umbau/Neubau erfordern würden.

Zudem sind Kirchengebäude, angebauter Kindergarten und Gemeinderäume baulich als Einheit zu sehen, wobei der Kindergarten, der sehr renovierungsbedürftig ist, unbedingt erhalten bleiben soll. Der Kirchengemeinderat verhandelt daher auf Empfehlung des Ausschusses mit der Stadt. Diese hat großes Interesse an einem ausgebauten Kindergartenzentrum und an Möglichkeiten für innerstädtischen Wohnraum.

Seit Ende 2017 werden von der Kirchengemeinde intensive Gespräche mit der Stadt Fellbach, Evangelischem Verein und Grundstücksbesitzer Pfarreistiftung der Landeskirche geführt. Bei der Frage des Grundstückeigentums ist eine Lösung in Sicht. Die Stadt Fellbach hat unverändert großes Interesse, den Standort für die dringend benötigten Kindergartengruppen zu erhalten.

Wir gehen daher davon aus, dass das Melanchthonzentrum samt Kirche auf jeden Fall bis Ende 2020 im Eigentum der Kirchengemeinde verbleibt und genutzt und spätestens Mitte 2021 aufgegeben wird. Der Parochieausschuss Melanchthonkirche hat sich mit den Gruppen und Kreisen der Melanchthongemeinde in Verbindung gesetzt, um die Interimslösungen nach Aufgabe von Melanchthon vorzubereiten. Ab der Kirchenwahl am 01.12.2019 wird das Leitungsgremium Luther-Melanchthon für die Mitarbeitenden und Kreise zuständig sein.

Zum Pfarrhaus / Wohnhaus Albert-Schweitzer-Str. / Esslinger Straße

Ziel: Die Möglichkeiten eines Verkaufs oder einer Renovierung und Vermietung sollten bis Jahresende 2016 recherchiert und zur Entscheidung geführt werden. Die Umsetzung ist angestrebt bis Ende 2017.

Stand (Mai 2019): Der Kirchengemeinderat hat im Januar 2017 beschlossen, das Haus zu behalten und sukzessive zu renovieren und so zu verwalten, dass die Mieteinnahmen mit zur Finanzierung der Gemeindearbeit genutzt werden können. Die Voraussetzung dazu: Das Finanzierungssystem des Bezirks wird von der Bedarfszuweisung auf Budgetierung umgestellt, was seitens des Kirchenbezirks inzwischen bis 2019 angestrebt ist. Eine Wohnung wurde 2017 renoviert und wieder neu vermietet.

Die Erdgeschosswohnung ist renoviert und seit September 2018 an die ungarische Pfarrersfamilie vermietet, die bis Sommer 2019 zusammen mit Pfarrer Gémes Aufgaben in der ungarischen Gemeinde (Stuttgart und Heilbronn) hat. Die Pfarrwohnung und das Büro werden zurzeit renoviert.

Waldschlössle

(Stand August 2019)
Ziel bei allen Verkaufsbemühungen war und ist es noch immer, die Durchführung des Waldheims und des Waldkindergartens auf dem Kappelberg langfristig sicherzustellen. Gebäude und Gelände liegen im Landschaftsschutzgebiet. Das bedeutet: Das Waldschlössle hat Bestandsschutz und der Restaurantbetrieb ist nur wegen des Waldheims zugelassen. Weitergehende Nutzungen sind nicht erlaubt. Ziel unserer jetzigen Verkaufsverhandlungen ist es wegen der Gefährdung des Waldheims, einen Käufer für die Immobilie zu finden, der sicherstellen kann, dass das Waldheim spätestens 2021 wieder im Waldschlössle stattfinden kann.

Hierfür sind unsere Kriterien:

  1. Die Finanzierung des Kaufpreises und der notwendigen Renovierungsmaßnahmen muss sichergestellt sein.
  2. Zügige Durchführung der Baumaßnahmen sollte möglich sein.
  3. Das Nutzungskonzept muss mit der genehmigten Nutzung übereinstimmen, da ansonsten lange Genehmigungszeiten mit ungewissem Ausgang (Landschaftsschutzgebiet, Landratsamt) erforderlich sind.
  4. Das Konzept samt Finanzierung muss langfristig funktionieren (Nachhaltigkeit).

Ausführungen zum Kriterium Nutzungskonzept im Landschaftsschutzgebiet In langen Verhandlungen mit einem Fellbacher Gastronomen haben wir gelernt, was es bedeutet, dass das Waldschlössle samt Anbau und Gelände im Landschaftsschutzgebiet liegt: Die Nutzung ist ausschließlich beschränkt auf die bisherige Nutzung Waldheim mit Restaurantbetrieb. Der Restaurantbetrieb ist ausschließlich wegen des Waldheims zulässig. Beides genießt Bestandsschutz.

Die Hütten, die auf dem Gelände stehen und für den Betrieb des Waldheims notwendig sind, haben
Bestandsschutz und dürfen renoviert werden. Sobald sie abgerissen werden endet der Bestandsschutz. Sie dürfen nicht wieder aufgebaut werden. In langwierigen Verhandlungen mit dem Landratsamt konnte erreicht werden, dass bei zwei bisher offenen Hütten Türen eingebaut werden dürfen, damit sie das Jahr über als Lagerraum genutzt werden können. Laut Landratsamt muss der Waldheimbetrieb im Gebäude stattfinden. Das bedeutet: Saal und Nebenräume müssen im Anbau stationiert sein. Auch Toilettenwagen, Küche, Spülküche und Mitarbeiterräume außerhalb sind nicht zulässig.

Ausführungen zu den Nutzungskonzepten aktueller Interessenten
In der Öffentlichkeit wurden zwei Interessenten genannt, die nicht zum Zug gekommen seien. Bei beiden sind die Grundvoraussetzungen für einen Kauf nicht gegeben: Ihre Konzepte sind im Landschaftsschutzgebiet nicht zu verwirklichen. Dass die angedachte Art der jeweiligen Nutzung nicht den Vorgaben des Landratsamtes entspricht, ist beiden Interessenten bekannt.
Auch bei allen anderen nicht genannten Interessenten, mit denen wir Gespräche geführt haben, ist eines oder mehrere der oben angeführten vier Kriterien nicht erfüllt.
Alle Personen und Organisationen, die bei uns Interesse an der Immobilie bekundet haben, sind zu Gesprächen eingeladen worden und hatten auch die Möglichkeit die Immobilie zu besichtigen.
Gleichermaßen werden wir auch bei zukünftigen Interessenten vorgehen.

Fazit
Für uns haben die Sicherstellung einer schnellen und langfristig gesicherten Rückkehr des Waldheims auf den Kappelberg und der Erhalt des Waldkindergartens oberste Priorität und Vorrang vor der Erzielung eines möglichst hohen Verkaufspreises. Durch ein von der Stadt Fellbach und der Kirchengemeinde gemeinsam beauftragtes Wertgutachten, wurde für die Stadt Fellbach ein Kaufpreis für das gesamte Gelände in Höhe von 236.000 € ausgehandelt. Der Preis ist ein faires Abwägen. Zum einen werden die Sanierungskosten, der Erhalt und auch der Betrieb des Waldschlössles die Stadt finanziell fordern, zum anderen ist in dem Kaufpreis bereits die Pacht für den Waldheimbetrieb sowie für Lagerräume der Evangelischen Kirchengemeinde in den kommenden 50 Jahren abgegolten. Die Kirchengemeinde hat die Absicht, einen Teil des erlösten Preises in den Erhalt der Hütten auf dem Waldheim-Gelände zu reinvestieren.

Zeitplan
Der TOP Waldschlössle wurde von der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am 21. Mai 2019 auf Antrag von FW/FD und CDU-Fraktion abgesetzt, da laut den Fraktionen Sanierungskosten und Nutzungskonzept noch nicht genügend ausgearbeitet waren. Die Stadtverwaltung arbeitet intensiv an verschiedenen Punkten, um den TOP Waldschlössle wieder auf die Tagesordnung setzen zu können. Anvisiert ist Herbst 2019.

Verwaltungsgebäude Seestraße 4

Stand: Inzwischen wurde die neue Telefonanlage eingebaut und die Verkabelung erneuert. Nach massiven Problemen mit dem Server (Ausfall von Server, Festplatten, Ausfall gesicherter Daten), der den Mitarbeitenden in Gemeindebüro und Kirchenpflege monatelang die Arbeit sehr erschwerte, funktioniert seit Oktober 2018 alles wieder.

Paul-Gerhardt-Haus (PGH)

Ziel: Gespräche mit Interessenten / Investoren sollen geführt werden, ebenfalls mit dem Evangelischen Verein und der Stadt Fellbach über Bebauungs- und Nutzungsmöglichkeiten des PGH-Geländes.

Stand (Februar 2019): Da der Verkauf gekoppelt ist an den Bau des Gemeindezentrumsin der Cannstatter Straße und diesmit städteplanerischen Entwicklungenam dortigen Standort zusammenhängt, sind hier die Ergebnissenicht so schnell zu erwarten.

Seit 2017 werden seitens der Kirche Gespräche mit Stadt, Evangelischem Verein und der Pfarreistiftung der Landeskirche geführt. Es hat sich noch nichts Neues ergeben.

Cannstatter Straße

Ziel: Aufstellen des Flächen- bzw. Raumbedarfs für die Kirchengemeinde sollte bis Jahresende 2016 erfolgen.
Ziel: Die Gespräche mit der Stadt Fellbach über Machbarkeit, Zeitplan und Realisierungschancen werden bis März 2017 geführt.

Stand (Februar 2019): Eine Aufstellung des Flächen- und Raumbedarfs liegt mittlerweile vor, sie wird weiter ergänzt. Gespräche ergaben, dass gegenüber bestehenden Überlegungen (vor ca. 15 Jahren) eine von Grund auf neue Planung notwendig ist. Es besteht seitens der Stadt sehr großes Interesse. Ein Zeitplan mit einer To-Do-Liste wurde in einem Gespräch im März 2017 zwischen Kirche und Stadt aufgestellt.
Auch hier wurde Mitte Oktober 2017 seitens Kirche ein Gespräch mit Stadt und Pfarreistiftung der Landeskirche zu diesem Thema geführt.
Ergebnis: Die Bebauung „neue Mitte“ hat für die Stadt Fellbach neue Priorität erlangt durch die Verlängerung der U-Bahn-Züge ab 2022 und den dadurch notwendigen Umstrukturierungen im Bereich U-Bahn-Haltestelle bis Kirchplatz und Tiefgaragen-Einfahrt. Pläne der Stadt sehen zur Zeit ein neues Gebäude entlang der Cannstatter-Straße vor: Im EG Einzelhandel, darüber Räume der Kirchengemeinde und evtl. weitere Nutzung.

In weiteren Gesprächen im Jahr 2018 hat sich noch nichts Neues ergeben.

Lutherkirche

Ziel: flexibler Kirchenraum

Stand (Mai 2019): Bisher gab es Überlegungen, unter der Orgelempore die Bänke durch Stühle zu ersetzen. Die Nutzung wäre dann möglich gewesen für Posaunenchor, Kirchencafé, als Andachtsraum, für Kleingruppen, Gottesdienst für Kleine Leute und vieles mehr. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass sich nicht realisierbar ist. Wegen Nichtbeführwortung des Oberkirchenrats und dem enorm hohen Kostenaufwand für die Versetzung des Mesnerpults ist das Raumkonzept nicht zu verwirklichen.
Neue Überlegungen betreffen den Ausbau der Kirchenbänke unter der seitlichen Empore (Kinderkirchplätze). Die Nutzung wäre großteils wie oben angesprochen möglich. Frau Grupp vom Oberkirchenrat hat Ende Oktober 2017 vor Ort das Anliegen geprüft.
Ergebnis: Die Maßnahme ist wünschenswert, aber nicht notwendig. Das bedeutet, dass sie durchgeführt werden darf, aber voraussichtlich keine Zuschüsse zu erwarten sind. Beim Turmeingang unter den Emporen wäre der Einbau eines Eltern-Kind-Raumes möglich, wofür Zuschüsse zu erhalten sind. Der Parochieausschuss Lutherkirche wird weiter beraten.

Inzwischen hat der Parochieausschuss Lutherkirche für sich geklärt, dass Veränderungen mit Entfernung von Bänken nur im Bereich des Turmeingangs unter den Emporen stattfinden sollen.
Dazu gehören Entfernung der Bänke bis Ende der Empore , Erweiterung der Fußbodenheizung und Kauf von Stühlen. Zudem ist der zusätzlich gewonnene Raum nutzbar für Kirchencafé, Kinderwagen, Rollatoren. Der Parochieausschuss hat eine Besichtigungsfahrt zu verschiedenen Kirchen mit Eltern-Kind-Räumen unternommen. Für den Einbau eines Eltern-Kind-Raumes, der auch für Veranstaltungen unter der Woche genutzt werden kann, ist der jetzige Kinderkirchplatz oder die eine Hälfte der Fläche unter der Empore am Turmeingang in Überlegung. Dieser Raum soll es jungen Familien ermöglichen, Gottesdienst mitzufeiern und gleichzeitig ihre Kinder spielen zu lassen. Interessierte können nach Gottesdiensten dazu Näheres zu den Überlegungen erfahren.

Gemeindezentrum Johannes-Brenz

Ziel: Das Johannes-Brenz-Gemeindezentrum soll langfristig gehalten werden.
Die Eigennutzung soll erhöht werden durch z.B. Bündelung der Gemeindeaktivitäten „im Grünen“ / Sondergottesdienste/ Jugendgottesdienste/ Familienangebote. Auch wird angestrebt, die Anzahl der Vermietungen zu erhöhen. Ein Ausschuss „Zukunft Johannes-Brenz“ klärt dafür die grundlegenden Voraussetzungen.

Stand (Februar 2019): Der Ausschuss hat seine Arbeit Anfang Februar 2017 begonnen. Die Trennwand im Saal wurde erneuert. Geplant ist eine Erneuerung des Vordaches, außerdem die Anschaffung einer Leinwand zur Verbesserung der Infrastruktur. Seit vier Jahren ist der Erntebittgottesdienst im Lindle angesiedelt, seit Februar 2018 wird in Johannes-Brenz immer am 2. Sonntag im Monat der neueingeführte Gottesdienst von Kirchengemeinde und CVJM gefeiert. Name: „ Drei G“ (Glaube, Gemeinschaft, Gebet).

Seit Mitte 2018 nutzen die Kimbanguisten zwei Mal im Monat sonntags das Gemeindezentrum als Gottesdienstort. Außerdem hat sich die Anzahl der Vermietungen erhöht.

Pauluskirche

Ziel: Erneuerung von Heizung, Lautsprecheranlage, Toiletten, Seitenschiff- Nutzung

Stand (August 2018): Der Kirchengemeinderat hat im November 2016 den Finanzierungsplan in Höhe von 276.000 € beschlossen und eine Genehmigung des Finanzierungsplans und die Architektenbeauftragung beim Oberkirchenrat (OKR) beantragt.
Inzwischen ist die Beauftragung des Architekturbüros Treide erfolgt. Architekt Treide hat die Kirche besichtigt und erste Abklärungen vorgenommen. Das Denkmalamt war ebenfalls schon vor Ort.
Die Lautsprecheranlage wurde mittlerweile erworben und an das alte Stromnetz angeschlossen. Im Zuge der Umbaumaßnahmen werden dann auch die Leitungen erneuert.
Nach der Einreichung der zweiten Kostenschätzung in Höhe von 350.000 € durch das Architekturbüro wurde der zweite Finanzierungsplan im September 2017 im KGR beschlossen und vom Oberkirchenrat im Dezember 2017 genehmigt. Die Lautsprecheranlage wurde erworben und an das alte Stromnetz angeschlossen, die während der Umbaumaßnahmen ebenfalls erneuert werden.

Die Renovierungsmaßnahmen haben Ende August 2018 begonnen und dauern planmäßig bis Frühjahr/Sommer 2019. Die Pauluskirche kann in dieser Zeit für Gottesdienste weitergenutzt werden.

Weitere Informationen im Artikel „Willkommen zum Gottesdienst auf der Baustelle“

Stadtteil-und Familienzentrum (SFZ) bei der Pauluskirche

Stand (August 2019): Am 26. September 2017 hat der Gemeinderat der Stadt die Baufreigabe erteilt. Der Kostenrahmen liegt mittlerweile bei 7,5 Mio, weitere Steigerungen sind möglich.

Seit Frühjahr 2017 war der Christof-Kindergarten provisorisch im Paulusgemeindeheim untergebracht. Er zog im März 2018 in den Neubau um. Die Verträge Stadt/ Kirchengemeinde für den Erbbaupachtvertrag und den gemeinsamen Betrieb des SFZ wurden unterschrieben, die gesamten finanziellen und rechtlichen Pflichten bezüglich Gebäude und Grundstück liegen seit März 2018 bei der Stadt Fellbach.

Seit April 2018 tut sich etwas rund um das alte Paulusgemeindeheim, an dessen Stelle bis Ende 2019 / Anfang 2020 das neue Stadtteil- und Familienzentrum – Projektname „SFZ-Paulus“ – stehen soll.
Zuerst zog der Christof-Kindergarten in das neue Gebäude in der Christofstraße um. Dann wurden die Bäume gefällt, die Sträucher gerodet und die Wertstoffcontainer verschwanden. Unsere Freunde aus Siebenbürgen kamen um Verwertbares abzuholen: Die Gemeindehausheizung wird fortan in Rumänien die Kirche in Luka-Ilencfalva beheizen.
Schließlich musste auch die „letzte Bastion“ geräumt werden, die beiden Garagen an der Eberhardstraße. Anfang Mai begannen die Abbrucharbeiten – zuerst mit dem Abtransport von umweltschädlichem Baumaterial, dann mit dem Abriss. Wenn die Baugrube angelegt ist, kann der Rohbau dann nach den Sommerferien in Angriff genommen werden.

Am 2. Juli 2018 erfolgte die Unterzeichnung der SFZ-Verträge mit Stadt und Evangelischem Verein.
Zur Gestaltung der inhaltlichen Arbeit im SFZ hat der SFZ-Ausschuss der Kirchengemeinde/Parochie Pauluskirche im Juni 2018 seine Arbeit aufgenommen.

Der Rohbau des SFZ ist inziwschen fertiggestellt und wurde mit einem „Tag der offenen Baustelle“ gefeiert. Die Einweihung des SFZ ist auf Mitte 2020 geplant. Zur Gestaltung der inhaltlichen Arbeit im SFZ hat der SFZ-Ausschuss der Kirchengemeinde/ Parochie Pauluskirche im Juni 2018 seine Arbeit aufgenommen.


Eva Bosch,
Pfarrer Eberhard Steinestel,
Pfarrer Pál Gémes