20 Jahre Pfarrer Jürgen Bossert an der Melanchthonkirche und dem Johannes-Brenz-Gemeindezentrum

1. September 2018

Hier muss nun leider das Gegenteil vom letzten Gemeindebrief stehen: statt dem Wiedereinstieg der Abschied – zum 1. August wurde ich in den vorläufigen Ruhestand versetzt, die Kräfte reichen für den Dienst noch nicht aus; wenn die Kräfte wiederkommen, wird ein künftiger Dienstauftrag nicht mehr die Kirchengemeinde Fellbach betreffen. Statt dem Blick auf kommende Aufgaben steht hier also, in gebotener Kürze, ein kleiner Rückblick. Dabei fielen mir spontan zwei Stichworte ein: Wandel und Vielfältigkeit.

Wandel zeigte sich in vielen Veränderungen: Personalreduzierungen, drastischer Gemeindegliederrückgang, gemeinsames Gemeindebüro, Gemeindebrief der Gesamtkirchengemeinde, Fusion der Teilkirchengemeinden, Konfirmandenarbeitskonzept und Immobilienkonzept seien genannt. Ich schaue gerne auf das vielfältige Engagement in den vielen Bereichen unserer Parochien, bei der Musik, in Gottesdiensten, Konzerten und in den Chören, in den Kinderkirchen, in der Küche, beim Männerkochen, bei Festen, beim Gemeindebrief, beim Filmeschauen, bei Vorträgen, bei der Kinderbibelwoche, bei Treffen von Jugend bis SeniorInnen, in den Gremien, bei Kasualien und vielem mehr. Gerne erinnere ich mich der guten Begegnungen in all dieser Vielfalt und auch außerhalb.

Nun möchte ich einfach Danke sagen – für die gute Zusammenarbeit mit allen KollegInnen, allen haupt- neben- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen; allen Menschen, die mich in diesen Jahren begleitet haben, und natürlich für all die wertvollen Begegnungen sowie für alle guten Wünsche, die mich im letzten Jahr erreicht haben.

Allen wünsche ich Gottes Segen und grüße mit den Liedzeilen: „Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr euch weist, weil Leben heißt: sich regen, weil Leben wandern heißt. Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit. Gott will, dass ihr ein Segen für seine Erde seid. Vertraut den neuen Wegen, auf die uns Gott gesandt. Er selbst kommt uns entgegen. Die Zukunft ist sein Land.“

Herzlichst Ihr Jürgen Bossert