Planungsstand für unsere Gebäude

Dankbar schauen wir zurück auf das Gemeindeforum am 12.Mai 2016 im Paul- Gerhardt-Haus, wo hinsichtlich der Gebäudekonzeption der Kirchengemeinde die Informationen und mögliche Konsequenzen vorgestellt wurden. Interesse und Aufmerksamkeit waren hoch und viele Rückmeldungen ermutigen uns, als Kirchengemeinderat zügig Entscheidungen zu treffen und weiter zu planen. Auf seinem Klausurwochenende erstellte der Kirchengemeinderat einen Zeitplan für das weitere Vorgehen – diesen stellen wir ihnen hiermit vor. Sie können hier auf der Homepage und in den folgenden Gemeindebriefen die weitere Entwicklung verfolgen können.

Letzte Aktualisierung: Anfang Mai 2017

Zukünftig wird die Kirchengemeinde drei Standorte als Schwerpunkte haben:

  1. Direkt bei der Lutherkirche / Cannstatter Straße sollen neue Räumlichkeiten der Kirchengemeinde erstellt werden. Ziel: Die Gemeindearbeit zusammen zu  führen, die im Paul-Gerhardt-Haus und im Melanchthonzentrum untergebracht sind.  Auch wird durch die unmittelbare Kombination mit der Lutherkirche Neues möglich.

  2. Pauluskirche samt Gemeindearbeit und Kooperationen im Stadtteil-und- Familienzentrum.

  3. Johannes-Brenz-Gemeindezentrum im Lindle

Melanchthon-Kirche und -Gemeindezentrum

Ziel: Beide Gebäude sollen als Gebäude der Kirchengemeinde aufgegeben werden.

Stand: Im Ausschuss „Zukunft Melanchthon“ wurden diverse Optionen geprüft. Der Kirchengemeinderat  verhandelt auf Empfehlung des Ausschusses mit der Stadt. Diese hat Interesse an einem ausgebauten Kindergartenzentrum und an Möglichkeiten für innerstädtischen Wohnraum. Der Zeitplan der Stadt sieht erste Planungen 2018 vor.

Zum Pfarrhaus / Wohnhaus Albert-Schweitzer-Str. / Esslinger Straße

Ziel: Die Möglichkeiten eines Verkaufs oder einer Renovierung und Vermietung sollten bis Jahresende 2016 recherchiert und zur Entscheidung geführt werden. Die Umsetzung ist angestrebt bis Ende 2017.

Stand: Der Kirchengemeinderat hat im Januar 2017 beschlossen, das Haus zu behalten und sukzessive zu renovieren und so zu verwalten, dass die Mieteinnahmen mit zur Finanzierung der Gemeindearbeit genutzt werden können. Die Voraussetzung dazu: Das Finanzierungssystem des Bezirks wird von der Bedarfszuweisung auf Budgetierung umgestellt, was seitens des Kirchenbezirk bis 2018 angestrebt ist. Zwei Wohnungen werden 2017 renoviert und wieder neu vermietet. Der Finanzierungsplan wurde am 11. April 2017 im KGR beschlossen.

Waldschlössle

Stand: Inzwischen hat das Landratsamt seine Zustimmung zu den Bauplänen gegeben. Nachdem alle Gutachten seitens Kaufinteressent vorgelegt wurden, hat die Stadt die Baugenehmigung am 13. Februar 2017 erteilt. Die Vertragsverhandlungen sind inzwischen abgeschlossen. Seitens Kaufinteressent müssen noch andere Punkte geklärt werden.

Verwaltungsgebäude Seestraße 4

Stand: Das Verwaltungsgebäude benötigt eine neue Telefonanlage, da die alte nicht mehr richtig funktioniert. Gleichzeitig müssen auch die gesamten Kabel neu verlegt werden. Die Maßnahme ist für 2017 vorgesehen.

Paul-Gerhardt-Haus (PGH)

Ziel: Gespräche mit Interessenten / Investoren sollen geführt werden, ebenfalls mit dem Evangelischen Verein und der Stadt Fellbach über Bebauungs- und Nutzungsmöglichkeiten des PGH-Geländes. Ergebnisse wurden bis März 2017 angestrebt.

Stand: Da der Verkauf gekoppelt ist an den Bau des Gemeindezentrums in der Cannstatter Straße und dies mit städteplanerischen Entwicklungen am dortigen Standort zusammenhängt, sind hier die Ergebnisse nicht so schnell zu erwarten.

Cannstatter Straße

Ziel: Aufstellen des Flächen- bzw. Raumbedarfs für die Kirchengemeinde sollte bis Jahresende 2016 erfolgen.

Stand: Recherchen dazu sind im Gange.

Ziel: Die Gespräche mit der Stadt Fellbach über Machbarkeit, Zeitplan und Realisierungschancen werden bis März 2017 geführt.

Stand: Gespräche ergaben bisher, dass gegenüber bestehenden Überlegungen (vor ca. 15 Jahren) eine von Grund auf neue Planung notwendig ist. Jedoch besteht seitens der Stadt sehr großes Interesse. Daher ist derzeit noch kein Ausschuss „Gemeindezentrum Cannstatter Straße / Lutherkirche“ eingerichtet.
Ein Zeitplan mit einer To-Do-Liste wurde in einem Gespräch im März 2017 zwischen Kirche und Stadt aufgestellt.

Lutherkirche

Ziel: flexibler Kirchenraum

Stand: Überlegungen, unter der Orgelempore Bänke durch Stühle zu ersetzen. Die Nutzung wird dann möglich für Posaunenchor, Kirchencafé, als Andachtsraum, für Kleingruppe, Gottesdienst für Kleine Leute und vieles mehr. Viel Zustimmung und weiterführende Ideen ermutigen zum Dranbleiben.

Gemeindezentrum Johannes-Brenz

Ziel: Das Johannes-Brenz-Gemeindezentrum soll langfristig gehalten werden.
Die Eigennutzung soll erhöht werden durch z.B. Bündelung der Gemeindeaktivitäten „im Grünen“ / Sondergottesdienste/ Jugendgottesdienste/ Familienangebote. Auch wird angestrebt, die Anzahl der Vermietungen zu erhöhen. Ein Ausschuss „Zukunft Johannes-Brenz“ klärt dafür die grundlegenden Voraussetzungen.

Stand: Der Ausschuss hat seine Arbeit Anfang Februar 2017 begonnen.
Die neue Trennwand, für die seit drei Jahren Spenden gesammelt werden, wird noch vor den Sommerferien eingebaut. Die Angebote wurden eingeholt, die Firma ausgewählt und beauftragt.

Pauluskirche

Ziel: Erneuerung von Heizung, Lautsprecheranlage, Toiletten, Seitenschiff- Nutzung

Stand: Der Kirchengemeinderat hat im November 2016 den Finanzierungsplan in Höhe von 276.000 € beschlossen und eine Genehmigung des Finanzierungsplans und die Architektenbeauftragung beim Oberkirchenrat (OKR) beantragt.
Inzwischen ist die Beauftragung des Architekturbüros Treide erfolgt. Architekt Treide hat die Kirche besichtigt und erste Abklärungen vorgenommen. Das Denkmalamt war ebenfalls schon vor Ort. Herr Treide wird eine zweite Kostenschätzung aufstellen, die dann im KGR beschlossen und vom OKR genehmigt werden muss. Er geht davon aus, dass das Bauvorhaben 2018 umgesetzt werden kann.
Die Lautsprecheranlage wurde mittlerweile erworben und an das alte Stromnetz angeschlossen. Im Zuge der Umbaumaßnahmen werden dann auch die Leitungen erneuert.

Stadtteil-und Familienzentrum (SFZ) bei der Pauluskirche

Stand: Am 19. Juli 2016 hat der Gemeinderat der Stadt Fellbach die Finanzierung des SFZ mit 6,5 Mio beschlossen. Seither sind die Planungs- und Nutzergespräche wieder im Gang. Da bei den Bauplänen einiges gestrichen werden musste, erfolgt eine Neuplanung, die entsprechend Zeit kostet. Daher ist als neuer Abrisstermin inzwischen Januar 2018 anvisiert.
Gleichzeitig muss der bisher zweigruppige Christofkindergarten, von der Stadt 1965 als Provisorium erbaut, wegen steigender Kinderzahlen dringend dreigruppig neu gebaut werden, da wegen des sehr schlechten Gebäudezustands keine Renovierung möglich ist. Die Stadt baut den neuen Kindergarten von April bis Oktober 2017 in Fertigbauweise. Der Kirchengemeinderat hat daher auf Anfrage und Bitte der Stadt beschlossen, das Gebäude Paulusgemeindeheim bis 31. Dezember 2017 an die Stadt als Interimsunterkunft für den Kindergarten zur Verfügung zu stellen.
Die Renovierungsarbeiten sind abgeschlossen, der Christofkindergarten ist in das Paulusgemeindeheim eingezogen.
Im Mai 2017 wird im Gemeinderat der Stadt über die Baufreigabe des SFZ beraten und beschlossen.


Eva Bosch,
Pfarrer Eberhard Steinestel